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Die Freien Wähler stellen eine schlagkräftige Mannschaft auf
04.03.2014 18:03 (1833 x gelesen)

Freie Wähler sind gut aufgestellt.
Anlässlich einer Mitgliederversammlung haben die Freien Wähler Rhein-Erft ihre Kandidaten für alle 33 Wahlbezirke im Rhein-Erft-Kreis sowie die Reserveliste zur Kreistagswahl im Mai aufgestellt. Zuvor wurde Karl Heinz Spielmanns (Bedburg) zum neuen Vorsitzenden und Heinz Schmitz (Brühl) zu seinem Stellvertreter gewählt. Beide sind bereits seit 2009 Mitglieder des Kreistages.
Geschäftsführer bleibt weiterhin Berthold Schulz (Bergheim) und Schatzmeisterin Monika Zander (Frechen).
Bei der Wahl der Reserveliste wurde größten Wert auf den Städteproporz gelegt. Die Spitzenplätze belegen demnach Heinz Schmitz (Brühl), der auch Fraktionsgeschäftsführer der Freien Wähler beim LVR ist, Karl Heinz Spielmanns (Bedburg), Berthold Schulz (Bergheim), Monika Zander (Frechen) und David Held (Kerpen) gefolgt von Michael Partsch (Pulheim), Jutta Jüterbock (Erftstadt), Beate Plötner (Brühl), Wolfgang Merx (Bedburg),Klaus Meffert (Bergheim), Maximilian Esser (Frechen), Patrick Eschweiler (Kerpen), Birgit Liste-Partsch (Pulheim) und Raymond Pieper (Erftstadt).
Dazu Geschäftsführer Berthold Schulz: „Die Reserveliste ist für eine kleine Wählergemein-schaft wie die Freien Wähler Rhein-Erft von besonderer Bedeutung, da Direktmandate gegen die großen Parteien wohl kaum zu erzielen sind.“ Und der Vorsitzende Karl Heinz Spielmanns ergänzt: „Wir haben in unserem Team einen ausgewogenen Mix mit Vertretern aus dem Nord- und Südkreis und sämtliche Kandidaten verfügen neben ihrer kommunal-politischen Erfahrung auch über ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz“. Alle sind maß-geblich in verantwortungsvollen Funktionen der Wählergemeinschaften in ihren Heimat-kommunen aktiv und die meisten sitzen auch dort in den Stadträten.
Derzeit feilen die Freien Wähler in Workshops an ihrem neuen Programm, dass voraus-sichtlich Anfang April veröffentlicht wird. Dazu der Spitzenkandidat Heinz Schmitz: „Wichtige Themen hierbei sind u. a. ein klares Bekenntnis zur Braunkohle als Brückentechnologie. Ein Dorn im Auge sind uns die Wirtschaftsförderungsgesellschaft in der Kreisverwaltung genau so wie das überflüssige und teure Energiekompetenzzentrum. Auch die Ansiedlung des Großmarktes an der direkten Stadtgrenze zu Frechen lehnen wir strikt ab. Und beim öffent-lichen Nahverkehr bedarf es hinsichtlich der extremen finanziellen Verluste dringlichst einer Umgestaltung der REVG. Hohe Priorität hat bei den Freien Wählern im Kreistag die Neu-planung des Rettungsdienstbedarfsplans mit der Sicherstellung und Finanzierung des Bedburger Notarzteinsatzfahrzeugs. Und nicht zuletzt dem Pöstchengeschacher der etablierten Parteien gilt es mit Nachdruck entgegen zu wirken. Letzteres können wohl auch nur wir, denn die anderen – und nicht nur die Großen - sitzen ja unbeweglich an ihren Fleischtöpfen.“
Vor der Kreistagwahl im Mai geben sich die Freien Wähler Rhein-Erft betont selbstbewusst und Geschäftsführer Berthold Schulz meint: „Bei der letzten Kommunalwahl sind wir erstmals angetreten und haben aus dem Stand zwei Mandate erzielt, den Fraktionsstatus jedoch nur knapp verfehlt.
Aber nun schauen wir nach vorn und vier Mandate plus X sowie der Einzug in Fraktions-stärke in den neuen Kreistag sind unser erklärtes Ziel.“


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